Anwendungsfall
Maschinenzustände automatisch erfassen
Lauf-, Stillstands- und Störungszeiten werden heute nicht oder nur manuell erfasst – dadurch fehlt die Grundlage für belastbare Kennzahlen.
Ausgangslage
Maschinenzustände (Lauf, Stillstand, Störung, Rüsten) werden nicht automatisch erfasst, sondern bestenfalls handschriftlich in Schichtbüchern notiert – wenn überhaupt.
Vorhandene Technik
Maschinen mit oder ohne digitale Signalausgänge; teils ältere Steuerungen ohne standardisierte Schnittstelle.
Typischer Engpass
Ohne automatische Erfassung gibt es keine belastbare Grundlage für Auslastungs- oder Stillstandsanalysen.
Risiken
Investitionsentscheidungen (z. B. neue Maschine vs. Optimierung) beruhen auf Vermutungen statt auf Daten; wiederkehrende Störungsursachen bleiben unentdeckt.
Zielbild
Maschinenzustände fließen automatisch in die Betriebsdatenerfassung und stehen als Grundlage für OEE-Kennzahlen zur Verfügung.
Datenfluss
Signale aus der Maschine (OPC/UA oder digitale I/O) werden erfasst, mit Auftragsdaten verknüpft und zu Kennzahlen (Verfügbarkeit, Störungen) verdichtet.
Passende pd+-Bausteine
MES, Fertigungssteuerung & Werkerführung (MDE/OEE)
Relevante Integrationen
OPC/UA und digitale I/O (Standardintegration), Standard VDMA 66412-1 – siehe Integrationen & Schnittstellen.
Projektvorgehen
Aufnahme der vorhandenen Maschinensignale je Maschine, Konzept für die MDE-Anbindung, Pilotmaschine, schrittweise Ausweitung auf weitere Maschinen.
Passende Referenz
Möbelindustrie: Durchgängige Fertigungssteuerung im laufenden Betrieb
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