Kostenlosen Systemcheck anfragen

Lösung

Maschinen-, SPS- & ERP-Anbindung

ERP, SPS, Maschine und Lager sprechen miteinander – über offene Standards statt Insellösung.

Das Problem

ERP, Maschinen, SPS und Lager sind nicht verbunden. Daten werden abgetippt, es entstehen Medienbrüche und Fehler, und jede neue Maschine wird zur Integrationsbaustelle.

Für wen das relevant ist

In erster Linie für die IT-Leitung als technischer Gatekeeper, sowie für technische Leitung und Produktionsleitung, wenn eine neue Maschine oder ein ERP-Wechsel ansteht.

Typische Ausgangslage

ERP-System, Maschinensteuerungen und Lagerverwaltung sind historisch gewachsen und wurden nie durchgängig verbunden. Auftragsdaten, Rückmeldungen und Bestände werden teilweise manuell übertragen, in Listen gepflegt oder doppelt erfasst.

Symptome und Risiken

Daten zwischen ERP, Maschine und Lager werden manuell abgetippt oder doppelt erfasst. Jede neue Maschine wird zur eigenen, aufwändigen Integrationsbaustelle. Die aktuelle Anbindung hängt oft an einem einzelnen Hersteller oder einer Einzelperson im Haus.

Unser Ansatz

pd+ bringt eine herstellerunabhängige Integrationsebene mit. Aufträge werden aus dem ERP übernommen, Maschinen und Steuerungen angebunden, Rückmeldungen fließen zurück.

  • ERP: SAP, Microsoft Dynamics NAV und weitere Systeme
  • Steuerungen: Siemens Simatic S7, Beckhoff TwinCAT, Codesys (S5 als Altsteuerung: typischer Migrationsausgangspunkt bei Retrofit-Projekten, kein Zielzustand)
  • Protokolle/Standards: OPC/UA, MQTT, Profibus, digitale I/O, WebServices, VDMA 66412-1
  • Kopplung von NC-/CAD-Programmen, Scanner, RFID/QR

Wie das technisch funktioniert

Die Integrationsebene übernimmt Auftragsdaten aus dem ERP, übersetzt sie in maschinenlesbare Aufträge (z. B. an eine SPS über OPC/UA) und nimmt Rückmeldungen (Status, Fertigmeldung, Störungen) entgegen, die sie zurück ins ERP schreibt. Die Anbindung ist bewusst so gebaut, dass ein Wechsel des ERP oder einer Maschine nicht die gesamte Integration neu erfordert.

Vorher / Nachher

Vorher: Auftragsdaten werden von Hand an der Maschine eingegeben, Rückmeldungen kommen verzögert oder gar nicht ins ERP zurück. Nachher: durchgängiger Datenfluss vom Auftrag im ERP bis zur Rückmeldung von der Maschine.

Unterstützte Systeme und Anlagentypen

ERP-Systeme (SAP, Microsoft Dynamics NAV, weitere über offene Schnittstellen), SPS-Steuerungen (Siemens S7, Beckhoff TwinCAT, Codesys), CNC-/Bearbeitungsmaschinen mit Standardschnittstelle. Vollständige Statuseinstufung je Technologie: Integrationen & Schnittstellen.

Datenflüsse und Schnittstellen

Auftragsdaten fließen vom ERP zur Maschinensteuerung, Statusmeldungen und Fertigmeldungen zurück. Kommunikation je nach Systemumgebung über OPC/UA, MQTT, Profibus, digitale I/O oder WebServices.

Migration

Maschinen werden nacheinander angebunden; bereits angebundene Maschinen laufen produktiv weiter, während weitere folgen – kein Komplettumbau an einem Stichtag.

Inbetriebnahme

Jede neu angebundene Maschine wird mit realen Aufträgen getestet, bevor die manuelle Zwischenerfassung für diese Maschine entfällt.

Fallback und Ausfallrisiken

Solange eine Maschine nicht angebunden ist, bleibt der bisherige manuelle Prozess für sie nutzbar. Das schrittweise Vorgehen begrenzt das Risiko auf jeweils eine Maschine statt die gesamte Anlage gleichzeitig zu betreffen.

Was Aufwand und Preis beeinflusst

Anzahl der Systeme und Schnittstellen, vorhandene Steuerungstechnik, gewünschter Automatisierungsgrad. Eine erste Einordnung von Fehler- und Zeitkosten liefert der Potenzialrechner.

Fragen und Antworten

Welche Protokolle werden unterstützt?

OPC/UA, MQTT, Profibus, digitale I/O und WebServices – siehe Integrationen & Schnittstellen für die Statuseinstufung je Protokoll.

Wie wird sichergestellt, dass Rückmeldungen tatsächlich im ERP ankommen?

Über eine dokumentierte, getestete Rückmeldeschnittstelle statt manueller Zwischenschritte – Teil jeder Inbetriebnahme.

Passende Referenzen

Vertiefend im Wissensbereich

Maschinen an ein ERP anbinden · OPC UA in Brownfield-Anlagen

Nächster Schritt

Im kostenlosen Systemcheck (technischer Track) ordnen wir Ihre Systemlandschaft ein.

Projektablauf

Wie die Integration abläuft

Aufnahme

Der bestehenden Systemlandschaft (ERP, Maschinen, Schnittstellen).

Konzept

Für die Integrationsebene und Priorisierung der anzubindenden Maschinen.

Pilotanbindung

Eine Maschine oder ein Bereich zuerst.

Rollout

Schrittweise Anbindung weiterer Maschinen/Bereiche.

Betrieb

Mit begleitender Feinabstimmung.

Nutzen je Rolle

Was die Integration für Sie konkret ändert

IT-Leitung

Dokumentierte, wartbare Integration statt gewachsener Einzellösungen.

Technische Leitung

Ein Partner für Software und Steuerung.

Produktionsleitung

Rückmeldungen erreichen das ERP zuverlässig.

Häufige Einwände

Was Entscheider vor einer ERP-Integration einwenden

„Ist das wirklich herstellerunabhängig?"

Die Integrationsebene setzt auf offene Protokolle statt auf ein bestimmtes Fabrikat.

„Bleibt unser ERP im Einsatz?"

Ja – die Anbindung ergänzt das ERP, ersetzt es nicht.

„Wie viel Aufwand entsteht für unser IT-Team?"

Das hängt von der Zahl der Systeme und Schnittstellen ab und wird im Systemcheck eingeordnet.

Aus der Praxis

SPS-Engineering und Ablauf der ERP-Anbindung

Beispielhafte SPS-Engineering-Umgebung mit Ablaufsteuerung
Beispielhafte SPS-Engineering-Umgebung (Drittanbieter-Tool, nicht pd+ selbst) Drittanbieter-Tool
Techniker prüft eine SPS-Steuerung an einem Schaltschrank
SPS-Prüfung am Schaltschrank in einem realen Projekt Reales Projektbeispiel
AuftragseingangERP oder ERP Light
Auftragsübersichtoffen · in Arbeit · abgeschlossen
Freigabedurch Sachbearbeiter
Fertigungsauftragan MES/Werkerführung
Ablauf von Auftragseingang bis Fertigungsauftrag Schematische Darstellung

Architektur

Wie pd+ in Ihrem Projekt eingebettet werden kann

pd+ bildet die vollständige Software- und Prozessebene ab – vom ERP-Light und PPS über MES, WMS und WCS bis zu mobilen Prozessen. Ein vorhandenes ERP kann angebunden werden. profilsys liefert auf Wunsch zusätzlich SPS, Maschinensteuerung und Automatisierung als durchgängige Gesamtlösung aus einer Hand.

Nächster Schritt

Maschinen-, SPS- & ERP-Anbindung

Im kostenlosen Systemcheck – einem rund 30-minütigen Erstgespräch – ordnen wir Ihre Systeme und Anlagen ein, benennen den wichtigsten Engpass und zeigen einen sinnvollen nächsten Schritt. Kein Verkaufsgespräch, keine Verpflichtung.