Zentraler profilsys-Vorteil
Mechanik behalten. Steuerung und Software modernisieren.
Mechanik behalten. Steuerung und Software modernisieren. Retrofit ist einer der zentralen Vorteile von profilsys – herstellerunabhängig, im laufenden Betrieb, ohne langen Produktionsstillstand.
Vorher
Veraltete Steuerung → Ersatzteilmangel → Störungen → keine ERP-Anbindung
Nachher
Mechanik erhalten → neue SPS/Software (profilsys) → pd+ Leitsystem → ERP-Anbindung
Retrofit-Umfang
Nicht jede Ebene wird ersetzt
Der tatsächliche Umfang wird in der Istaufnahme ermittelt, nicht pauschal vorab festgelegt. Typisches Bild:
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Typische Ausgangssituationen bei Retrofit-Projekten
Mechanik funktioniert, Steuerung ist veraltet
Ersatzteile schwer verfügbar, Störungen häufen sich, obwohl die Mechanik zuverlässig läuft.
Hersteller nicht mehr erreichbar
Der ursprüngliche Anlagenlieferant existiert nicht mehr oder bietet keinen Support mehr.
Keine ERP-Anbindung
Die Altsteuerung lässt sich nicht oder nur mit Umwegen an aktuelle ERP-/MES-Systeme anbinden.
Neue Maschine soll ans Lager angebunden werden
Eine neu angeschaffte Maschine – teils von einem anderen Hersteller als die Bestandsanlage – muss an das automatische Lager und die vorhandene Steuerung angebunden werden.
Leistungsumfang
Was profilsys tatsächlich modernisiert
Automatische Lager
Regalbediengeräte, Blech-/Platten-/Paletten-/Langgutlager – Steuerung und Software modernisiert, Mechanik erhalten.
SPS- und Steuerungsretrofit
Neue SPS, Bussystem (z. B. EtherCAT) und Sicherheitstechnik – herstellerunabhängig.
Antriebe
Umrichter, Motoren und Getriebe werden geprüft und bei Bedarf modernisiert.
Maschinen anbinden
Verschiedene Maschinenhersteller und Anlagentypen werden angebunden – offenes System.
Aus einer Hand
pd+ und SPS als gemeinsame Lösung
pd+ bildet die Software- und Prozessebene. profilsys liefert auf Wunsch zusätzlich die SPS- und Automatisierungsebene – als durchgängige Gesamtlösung aus einer Hand.
Software
pd+ als Leitsystem/Lagerverwaltung, Schnittstellen zu ERP und Maschinen.
Steuerungstechnik (SPS)
Programmierung und Anbindung von SPS, Bussystem, Sicherheitstechnik.
Elektrotechnik
Planung und Umsetzung der elektrotechnischen Anlagenseite.
Architektur
Vorher/Nachher: von der Insellösung zur Plattform
Vorher
ERP → Excel/Papier → Mensch → Altsteuerung → Maschine → manuelle Rückmeldung
Nachher
ERP ↔ pd+ ↔ profilsys SPS/Automation ↔ Maschine ↔ mobile Prozesse
So arbeiten wir
Projektablauf ohne Big Bang
Workshop
Anforderungen und User Stories gemeinsam aufnehmen.
Istaufnahme
Vorhandene Anlage und Dokumentation prüfen.
Konzept
Modernisierungskonzept aus den gesammelten Daten.
Angebot
Transparente Aufwands-/Preisfaktoren statt Pauschalpreis.
Umsetzung & Inbetriebnahme
Im vereinbarten Zeitfenster, mit vorherigem Test.
Support
Begleitender Service in der Anlaufphase und danach.
Risiken & Stillstandsplanung
Geplantes Wartungsfenster statt langem Produktionsstillstand
Wo die Anlage es zulässt, wird die neue Steuerungssoftware vor der eigentlichen Umstellung im Parallelbetrieb getestet – Alt- und Neusystem laufen testweise nebeneinander, bevor umgeschaltet wird. Bei Anlagen mit nur einer zentralen Steuerung ist ein echter Parallelbetrieb technisch nicht immer möglich; hier wird stattdessen mit einem eng geplanten Wartungsfenster gearbeitet. Die eigentliche Umschaltung erfolgt in jedem Fall in einem vorab geplanten, mit Ihnen abgestimmten Zeitfenster statt während des laufenden Betriebs. Ein pauschales Rückfallkonzept ohne Kenntnis Ihrer Anlage wäre nicht seriös – Fallback-Verhalten und Zuständigkeiten werden je Projekt im Schnittstellen- und Testkonzept festgelegt.
Reale Projekterfahrung
Anonymisierte Projektbeispiele
Metallverarbeitung
Projekttyp: Retrofit der Steuerung eines automatischen Blechlagers
Modernisierung der Steuerung eines automatischen Blechlagers – ohne Austausch der funktionierenden Mechanik.
DREKO (Heinz Dreeskornfeld GmbH & Co. KG)
Projekttyp: Retrofit von Steuerung und Antriebstechnik, zweite Ein-/Auslagerstation
S5-Steuerung auf S7 und Gleichstrom- auf Drehstromantriebe umgestellt, zweite Ein-/Auslagerstation ergänzt – Umbau an zwei Wochenenden, ohne Neubau des Lagers.
emco Group
Projekttyp: Komplettretrofit eines zentralen STOPA-Blechlagers
Komplette Modernisierung des zentralen STOPA-Blechlagers (Steuerung, Antriebe, IT) über die Weihnachtsfeiertage – Ein-/Auslagerzeiten spürbar verkürzt.
KUIPERS CNC-Blechtechnik
Projekttyp: Retrofit von Lagersoftware, SPS und Positionierungstechnik
Nach Abkündigung der Lagersoftware und Positionierungsproblemen am Regalbediengerät: neue SPS und verschleißfreies Sensorsystem, alte Terminals weiter im Einsatz.
MBH Maschinenbau & Blechtechnik
Projekttyp: Retrofit mit intelligenten ERP-Intralogistik-Schnittstellen
Retrofit des Blechlagersystems mit neuer SPS und intelligenten ERP-Schnittstellen – Lagerortbestimmung bis auf Ladungsträgerebene.
Viessmann Kältetechnik
Projekttyp: Retrofit für kundenspezifische Just-in-time-Fertigung
Retrofit des bestehenden STOPA-Lagers ohne Neubau – Losgrößen von 200 auf 5 reduziert, Installation als „Plug and Play“ in einer Woche.
Entscheidungshilfe
Retrofit oder Neuanlage?
Wann spricht vieles für Retrofit?
Wenn die Mechanik zuverlässig läuft, aber Ersatzteile für die Steuerung schwer verfügbar sind, der Hersteller kaum noch Support bietet, Spezialwissen im Haus knapp wird oder die ERP-/MES-Anbindung fehlt.
Wann ist eine Neuanlage sinnvoller?
Wenn die mechanische Substanz selbst nicht mehr trägt oder der Kapazitätsbedarf die bestehende Anlage grundsätzlich übersteigt – das wird im Systemcheck anhand Ihrer konkreten Anlage eingeordnet.
Checkliste
Woran erkenne ich, dass Retrofit bei uns ein Thema ist?
- Ersatzteile für die Steuerung sind schwer oder gar nicht mehr zu bekommen
- Der ursprüngliche Steuerungshersteller bietet keinen oder kaum noch Support
- Störungen an der Steuerung häufen sich, die Mechanik selbst läuft aber zuverlässig
- Mitarbeitende mit Spezialwissen zur Altsteuerung gehen in absehbarer Zeit in Rente
- Die Steuerung lässt sich nicht oder nur mit Umwegen an aktuelle ERP-/MES-Systeme anbinden
- Ein kompletter Neubau der Anlage wäre wirtschaftlich und zeitlich unverhältnismäßig
- Es fehlt jede Status-/Diagnosetransparenz gegenüber der Instandhaltung
Häufige Fragen
Was Sie vor einem Retrofit-Projekt wissen wollen
Muss die gesamte Anlage stillstehen, während die Steuerung erneuert wird?
Ziel ist ein geplantes Wartungsfenster statt eines langen Stillstands. Der genaue Umfang wird im Systemcheck eingeordnet.
Was passiert mit der vorhandenen Mechanik?
Sie wird in der Regel übernommen, nicht ersetzt – das ist der Kerngedanke von Retrofit.
Ist ein Retrofit auch möglich, wenn der ursprüngliche Lieferant nicht mehr existiert?
Ja, herstellerunabhängig – auch ohne Unterstützung des Originalherstellers.
Wie unterscheidet sich Retrofit von reiner Wartung?
Wartung erhält den bestehenden Zustand, Retrofit modernisiert Steuerung, Antriebe und/oder Software gezielt und dauerhaft.
Lässt sich die neue Steuerung an ein vorhandenes ERP anbinden?
Ja, das ist Teil des Standardvorgehens, kein separates Projekt.
Details
Vollständige Beschreibung
Mechanik behalten. Steuerung und Software modernisieren.
Retrofit ist einer der zentralen Vorteile von profilsys: Ihre Anlage – Regalbediengerät, Fördertechnik, automatisches Lager – bleibt mechanisch bestehen. Steuerung, Antriebe, Leitsystem und Lagerverwaltung werden herstellerunabhängig modernisiert, im laufenden Betrieb oder in einem geplanten Wartungsfenster statt in einem langen Produktionsstillstand.
Was profilsys tatsächlich modernisiert
Je nach Anlage und Zustand: SPS-Steuerung, Bussystem, Sicherheitstechnik (inkl. Lichtschranken mit Mutingfunktion), Wegmess- und Antriebstechnik, Bedienpult/HMI (browserbasiert statt Altsystem), das Leitsystem/die Lagerverwaltung (pd+) sowie die Anbindung an ERP und Maschinen. Nicht jede Ebene wird in jedem Projekt ersetzt – der tatsächliche Umfang wird in der Istaufnahme ermittelt, nicht pauschal vorab festgelegt. Wenn ein vollständiger Retrofit wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, modernisieren wir auf Wunsch auch nur das Nötigste -- etwa ausschließlich die Sicherheitstechnik, um aktuelle Normen wieder zu erfüllen.
pd+ und SPS als gemeinsame Lösung
pd+ bildet die Software- und Prozessebene. profilsys liefert auf Wunsch zusätzlich die SPS- und Automatisierungsebene – als durchgängige Gesamtlösung aus einer Hand, nicht als getrennte Zuständigkeiten zwischen Software- und Anlagenlieferant.
Projektablauf
Workshop (Anforderungen/User Stories aufnehmen) → Istaufnahme (vorhandene Anlage und Dokumentation prüfen) → Konzept (Modernisierungskonzept aus den gesammelten Daten) → Angebot → Umsetzung im vereinbarten Zeitfenster → Inbetriebnahme → Support.
Risiken und Rückfallkonzept
Vor der eigentlichen Umstellung wird die neue Steuerungssoftware parallel getestet; die Umschaltung selbst erfolgt in einem vorab geplanten, mit dem Kunden abgestimmten Wartungsfenster. Ein pauschales Rückfallkonzept ohne Kenntnis der konkreten Anlage wäre nicht seriös – Fallback-Verhalten und Zuständigkeiten werden je Projekt im Schnittstellen- und Testkonzept festgelegt.
Garantie
12 Monate Gewährleistung auf Lieferungen und Leistungen, beginnend mit der Abnahme bzw. Ablieferung -- inklusive Austausch fehlerhafter Komponenten und Behebung von Softwarefehlern.
Stillstandsplanung
Ziel ist ein geplantes Wartungsfenster statt eines langen Produktionsstillstands. Der genaue Umfang hängt von Anlage und Projektumfang ab und wird im Systemcheck eingeordnet.
Hersteller- und Anlagenunabhängigkeit
Offenes System, beliebige Maschinenhersteller, Integration in beliebige ERP-Systeme – Retrofit ist grundsätzlich auch möglich, wenn der ursprüngliche Anlagenlieferant nicht mehr existiert oder nicht mehr unterstützt. Projekterprobte Anbindung u. a. an Anlagen von STOPA, Amada, Trumpf, Kasto, Salvagnini, PrimaPower, FINN-POWER, Remmert, LVD, KUKA und Systraplan.
Retrofit oder Neuanlage
Entscheidungskriterien: Zustand der Mechanik, Alter und Ersatzteillage der Steuerung, Kapazitätsbedarf, verfügbares Zeitfenster für Stillstand. Ersatzteile für die Steuerung schwer/gar nicht mehr verfügbar, kaum noch Herstellersupport, häufende Störungen bei zuverlässiger Mechanik, fehlendes Spezialwissen im Haus, keine oder umständliche ERP-/MES-Anbindung, unverhältnismäßiger Aufwand für einen Komplettneubau, fehlende Status-/Diagnosetransparenz – all das spricht für Retrofit statt Neuanlage.
Retrofit-Checkliste
- Ersatzteile für die Steuerung sind schwer oder gar nicht mehr zu bekommen
- Der ursprüngliche Steuerungshersteller bietet keinen oder kaum noch Support
- Störungen an der Steuerung häufen sich, die Mechanik selbst läuft aber zuverlässig
- Mitarbeitende mit Spezialwissen zur Altsteuerung gehen in absehbarer Zeit in Rente
- Die Steuerung lässt sich nicht oder nur mit Umwegen an aktuelle ERP-/MES-Systeme anbinden
- Ein kompletter Neubau der Anlage wäre wirtschaftlich und zeitlich unverhältnismäßig
- Es fehlt jede Status-/Diagnosetransparenz gegenüber der Instandhaltung
Reale Projekterfahrung
Retrofit ist eine Kernkompetenz seit Firmengründung, projekterprobt in zahlreichen Modernisierungsprojekten europaweit -- besonders häufig bei automatischen Blechlagern, darunter auch STOPA-Anlagen bei emco Group und Viessmann Kältetechnik. Weitere Details siehe anonymisierte Referenz Metallverarbeitung.
Nächster Schritt
Kostenlosen Systemcheck anfragen – wir ordnen Ihre Anlage persönlich ein. Oder direkt online kalkulieren: Retrofit-Check auf retrofitcheck.de.
Nächster Schritt
Kostenlosen Retrofit-Systemcheck starten
Wir ordnen Ihre Anlage persönlich ein – Zustand, Risiken, sinnvoller nächster Schritt.
Nächster Schritt
Unverbindlich prüfen, was in Ihrer Anlage möglich ist
Im kostenlosen Systemcheck – einem rund 30-minütigen Erstgespräch – ordnen wir Ihre Systeme und Anlagen ein, benennen den wichtigsten Engpass und zeigen einen sinnvollen nächsten Schritt. Kein Verkaufsgespräch, keine Verpflichtung.