Referenz · Kältetechnik
Viessmann Kältetechnik: STOPA-Blechlager für kundenspezifische Fertigung retrofittet
Retrofit des bestehenden STOPA-Lagers ohne Neubau – Losgrößen von 200 auf 5 reduziert, Installation als „Plug and Play“ in einer Woche.
Reale Fallstudie · bereits veröffentlicht auf profilsys.de

Projekttyp und Branche
Projekttyp: Retrofit eines STOPA-Blechlagers für kundenspezifische Fertigung. Branche: Kühlzellen, Kühlaggregate, Klima- und Lüftungstechnik, Reinraumsysteme.
Ausgangslage
Bei Viessmann Kältetechnik waren Terminals und Steuerung des bestehenden Blechlagers veraltet. Die kundenspezifische Fertigung erforderte deutlich mehr Flexibilität, u. a. eine Reduktion der Losgrößen von 200 auf 5 im Sinne einer Just-in-time-Fertigung.
Herausforderung
Die vorhandene Lagerinfrastruktur sollte für flexible, kleine Losgrößen und automatisierte Materialflusssteuerung ertüchtigt werden, ohne das bestehende Lager komplett neu zu bauen.
Bestehende Anlage und technisches Umfeld
STOPA-Blechlager mit veralteten Terminals und Steuerung, Anbindung an ein AS/400-PPS-Hostsystem.
Umgesetzte Lösung
Retrofit von Steuerungs- und Antriebskomponenten des bestehenden Lagers (ohne Neubau), Einführung von profiLag® mit Materialflusssteuerung, ERP-Hostanbindung (AS/400-PPS) über TCP/IP, Windows-Betriebssystem und Fernwartungszugang. Installation als „Plug and Play“ in rund einer Woche.
Eingesetzte pd+-Bereiche
Retrofit & Modernisierung · WMS & Lagerverwaltung · Materialflusssteuerung.
Schnittstellen
ERP-Hostanbindung an AS/400-PPS über TCP/IP, Fernwartungszugang für Support.
Projektablauf
Analyse der bestehenden Terminal-/Steuerungssituation, Konzept für Retrofit und Materialflusssteuerung, Umsetzung als kompakte „Plug and Play“-Installation, Inbetriebnahme.
Projektphasen
- Analyse der bestehenden Lager- und Fertigungssteuerung
- Konzept für Losgrößenreduktion und Materialflusssteuerung
- Retrofit von Steuerungs- und Antriebskomponenten
- Installation und Inbetriebnahme innerhalb einer Woche
- Betrieb mit Fernwartungszugang für Support
Test und Umstellung
Die kompakte, einwöchige Installation ermöglichte eine zügige Inbetriebnahme, ohne das bestehende Lager baulich zu verändern.
Ergebnis
„Das Besondere an der Zusammenarbeit mit profilsys war, dass das Team gut vorbereitet war und das Tool ausgereift ist.“ — Steffen Reinhardt, Betriebsleiter. Losgrößen von 200 auf 5 reduziert, niedrigere Lagerbestände bei Just-in-time-Fertigung, Produktionswege lassen sich seitdem überholen.
Lessons Learned
Ein Retrofit ohne Neubau kann auch grundlegend neue Fertigungsanforderungen (deutlich kleinere Losgrößen, Just-in-time) abbilden, wenn Steuerung und Materialflusssteuerung gezielt modernisiert werden.
Ähnliche Anwendungsfälle
Relevant für Betriebe, die von großen auf kleine, kundenspezifische Losgrößen umstellen wollen, sowie für STOPA- oder vergleichbare Blechlager mit veralteten Terminals bei laufender AS/400- oder PPS-Anbindung.
Ähnliche Lösungen
Passend bei vergleichbarer Ausgangslage: Retrofit & Modernisierung, Materialflusssteuerung, WCS & MFR.
Nächster Schritt
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Architektur
Wie pd+ in Ihrem Projekt eingebettet werden kann
Die in dieser Fallstudie genannte Software lief zum Projektzeitpunkt unter dem Namen profiLag® – der Plattform, aus der pd+ hervorgegangen ist.
Eigene profilsys-Leistung – keine reine Drittintegration
Weiterhin integrierbar: vorhandene Maschinen, Fremd-SPS (sofern nicht ersetzt), Drittanlagen — profilsys liefert die SPS- und Automatisierungstechnik dafür selbst, es handelt sich nicht grundsätzlich um Fremdsysteme.
pd+ bildet die vollständige Software- und Prozessebene ab – vom ERP-Light und PPS über MES, WMS und WCS bis zu mobilen Prozessen. Ein vorhandenes ERP kann angebunden werden. profilsys liefert auf Wunsch zusätzlich SPS, Maschinensteuerung und Automatisierung als durchgängige Gesamtlösung aus einer Hand.
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