Lösung
Mobile Scanner-, Kommissionier- & Logistikprozesse
Beleglos, geführt und fehlerarm: Wareneingang, Kommissionierung, Versand und Inventur auf dem Gerät.
Das Problem
Kommissionierung läuft auf Zuruf und mit Zetteln – fehleranfällig, schwer nachvollziehbar, und neue Kräfte brauchen lange, bis sie sicher sind.
Für wen das relevant ist
In erster Linie für die Lagerleitung, die für Kommissionier- und Versandqualität verantwortlich ist, sowie für die Logistikleitung bei der Anbindung an den Gesamt-Materialfluss.
Typische Ausgangslage
Ein Lager, in dem Kommissionierung überwiegend auf Zuruf oder mit Papierbelegen läuft; frühere Versuche, Scanner einzuführen, wurden von der Mannschaft teils als umständlich empfunden und wieder aufgegeben.
Symptome und Risiken
Fehlerquote oder Retouren durch Kommissionierfehler sind spürbar. Neue oder wechselnde Kräfte (z. B. Leiharbeit) brauchen lange, bis sie sicher arbeiten. Bestände stimmen nach der Kommissionierung häufig nicht mit dem System überein.
Unser Ansatz
Mit pd+ mobile führen Sie Lager- und Logistikprozesse beleglos auf dem mobilen Gerät – mit Plausibilitätsprüfungen, die Fehler früh abfangen.
- Wareneingang, Lieferscheinerfassung, Bestandsführung, Versandvorbereitung, Inventur
- pick by light: Kommissionierung mit beleuchteten Anzeigen am Lagerplatz
- pick by voice: sprachgeführt auf Android, ohne Spezialhardware
- geführte Abläufe für schnelle Einarbeitung
Wie das technisch funktioniert
Jeder Prozessschritt (Einlagern, Kommissionieren, Verladen) wird auf dem mobilen Gerät geführt: Scan des Artikels/Lagerplatzes, Plausibilitätsprüfung gegen den erwarteten Wert, Bestätigung. Abweichungen werden direkt am Gerät gemeldet, statt erst bei der nächsten Inventur aufzufallen. Bestandsbuchungen laufen in Echtzeit in denselben Lagerspiegel wie automatische Bereiche.
Vorher / Nachher
Vorher: Kommissionierung nach Zuruf oder Papierliste, Bestandskorrektur erst bei der nächsten Inventur sichtbar. Nachher: geführte, beleglose Prozesse mit sofortiger Plausibilitätsprüfung und Echtzeit-Bestandsbuchung.
Unterstützte Systeme und Anlagentypen
Android-basierte mobile Geräte (Scanner-Handhelds oder Smartphones/Tablets), pick-by-light-Anzeigen am Lagerplatz, Sprachsteuerung für pick by voice ohne Spezialhardware. Anbindung an bestehende WMS-Lagerplatzstruktur.
Datenflüsse und Schnittstellen
Scans und Bestätigungen vom mobilen Gerät fließen in Echtzeit in den zentralen Lagerspiegel (siehe WMS & Lagerverwaltung) und von dort ins ERP zurück.
Migration
Die Einführung erfolgt prozess- oder bereichsweise – etwa zunächst nur für die Kommissionierung, Wareneingang und Inventur folgen danach – statt den Versand kurzzeitig komplett zu stoppen.
Inbetriebnahme
Vor dem produktiven Einsatz wird der geführte Ablauf mit den betroffenen Mitarbeitenden getestet und eingeübt, insbesondere wenn frühere Scanner-Einführungen als umständlich in Erinnerung sind.
Fallback und Ausfallrisiken
Solange ein Bereich noch nicht umgestellt ist, bleibt der bisherige Prozess dort nutzbar. Die frühzeitige Einbindung der Mannschaft in die Gestaltung der geführten Abläufe reduziert das Risiko, dass die Umstellung wie frühere Versuche wieder verworfen wird.
Was Aufwand und Preis beeinflusst
Anzahl der Lagerplätze und Prozesse, gewähltes Verfahren (Scanner-App, pick by light, pick by voice), Anzahl benötigter Geräte. Eine erste Einordnung von Fehler- und Zeitkosten liefert der Potenzialrechner.
Fragen und Antworten
Welche Prozesse lassen sich beleglos abbilden?
Kommissionierung, Wareneingang, Versandvorbereitung und Inventur – einzeln oder schrittweise kombiniert.
Wie hängen mobile Prozesse mit der Bestandsgenauigkeit im WMS zusammen?
Jeder mobile Scan schreibt direkt in denselben Lagerspiegel wie automatische Bereiche – siehe WMS & Lagerverwaltung.
Passende Referenz
Am ehesten anschlussfähig: Metallverarbeitung: Steuerung eines automatischen Blechlagers modernisiert (dort in Kombination mit WMS und grafischer Lager-Visualisierung eingesetzt). Eine eigene Fallstudie ausschließlich zu mobilen Prozessen ergänzen wir, sobald ein dafür geeignetes, anonymisierbares Projekt vorliegt.
Nächster Schritt
Im kostenlosen Systemcheck ordnen wir Ihre Kommissionierprozesse ein.
Projektablauf
Wie die Einführung mobiler Prozesse abläuft
Aufnahme
Der bestehenden Kommissionier- und Versandprozesse.
Konzept
Auswahl des passenden Verfahrens (Scanner-App, pick by light, pick by voice).
Pilotbereich
Einführung in einem Lager- oder Versandbereich.
Rollout
Schrittweise Ausweitung auf weitere Bereiche/Prozesse.
Betrieb
Mit begleitender Feinabstimmung.
Nutzen je Rolle
Was mobile Prozesse für Sie konkret ändern
Lagerleitung
Weniger Kommissionierfehler, schnellere Einarbeitung neuer Kräfte.
Logistikleitung
Bestände stimmen nach der Kommissionierung mit dem System überein.
Geschäftsführung
Weniger Retouren durch Fehlkommissionierung.
Häufige Einwände
Was Entscheider vor mobilen Prozessen einwenden
„Meine Leute sind keine IT-Profis."
Die geführten Abläufe sind auf einfache Bedienung ausgelegt, nicht auf IT-Erfahrung.
„Scanner haben wir schon probiert, hat genervt."
Deshalb wird der Ablauf vor der Einführung gemeinsam mit der Mannschaft getestet und eingeübt statt einfach ausgerollt.
„Brauchen wir für pick by voice Spezialhardware?"
Nein – pick by voice läuft auf handelsüblichen Android-Geräten.
Ablauf
Beleglos, geführt und fehlerarm
Architektur
Wie pd+ in Ihrem Projekt eingebettet werden kann
Eigene profilsys-Leistung – keine reine Drittintegration
Weiterhin integrierbar: vorhandene Maschinen, Fremd-SPS (sofern nicht ersetzt), Drittanlagen — profilsys liefert die SPS- und Automatisierungstechnik dafür selbst, es handelt sich nicht grundsätzlich um Fremdsysteme.
pd+ bildet die vollständige Software- und Prozessebene ab – vom ERP-Light und PPS über MES, WMS und WCS bis zu mobilen Prozessen. Ein vorhandenes ERP kann angebunden werden. profilsys liefert auf Wunsch zusätzlich SPS, Maschinensteuerung und Automatisierung als durchgängige Gesamtlösung aus einer Hand.
Nächster Schritt
Mobile Scanner-, Kommissionier- & Logistikprozesse
Im kostenlosen Systemcheck – einem rund 30-minütigen Erstgespräch – ordnen wir Ihre Systeme und Anlagen ein, benennen den wichtigsten Engpass und zeigen einen sinnvollen nächsten Schritt. Kein Verkaufsgespräch, keine Verpflichtung.