Kostenlosen Systemcheck anfragen

Lösung

pTSB: Zeitfenster-Buchung für LKW-Anlieferung

Speditionen buchen ihr LKW-Zeitfenster selbst online -- im Einsatz bei Hoyer mit über 2.000 Buchungen im Monat.

Das Problem

LKW-Anlieferung und -Abholung laufen ohne Zeitfenster nach dem Zufallsprinzip: Mehrere Spediteure kommen gleichzeitig, Rampen sind blockiert, Fahrer stehen Schlange am Tor. Das kostet Standzeit -- auf beiden Seiten -- und macht die Auslastung von Rampen und Personal für die Werksplanung unsichtbar.

Für wen das relevant ist

In erster Linie für die Lager-/Logistikleitung und den Wareneingang, die Rampen und Personal für Anlieferung und Verladung planen -- sowie für Speditionen und Fahrer, die einen verlässlichen, planbaren Zeitpunkt für ihre Anlieferung brauchen.

Typische Ausgangslage

Anlieferzeiten werden telefonisch oder per E-Mail abgestimmt, oft gar nicht -- Spediteure fahren einfach vor und warten. Es gibt keinen Überblick, wie viele LKW an einem Tag zu erwarten sind oder wie ausgelastet einzelne Rampen zu welcher Uhrzeit sind.

Symptome und Risiken

Warteschlangen und Standgelder an eigenen wie fremden LKW, Vormittagsspitzen mit Rampenstau und nachmittags leerstehende Rampen, keine Vorwarnung bei Ausfällen oder Verspätungen, Wareneingang wird kalt überrascht statt vorbereitet zu sein.

Unser Ansatz: pTSB

pTSB (profilsys Time Slot Booking) ist die Zeitfenster-Buchung für LKW-Anlieferung und -Verladung als eigenständiges pd+-Modul. Speditionen und Fahrer buchen ihr Zeitfenster selbst online, für den gewünschten Tag und die passende Rampe. Das Werk sieht die Auslastung aller Rampen in Echtzeit -- statt Zufallsverkehr am Tor eine planbare, gleichmäßig verteilte Anlieferung. Im produktiven Einsatz bei Hoyer werden darüber aktuell mehr als 2.000 Buchungen im Monat abgewickelt.

  • Selbstbuchung durch Spediteure/Fahrer -- kein Telefonat, keine E-Mail-Abstimmung nötig
  • Echtzeit-Auslastungsübersicht aller Rampen für die Werksplanung
  • Automatische Konfliktvermeidung -- ein Zeitfenster wird nicht doppelt vergeben
  • Benachrichtigungen bei Verspätung oder Stornierung, statt Überraschung am Tor
  • Anbindung an Wareneingang und WMS -- der Wareneingang weiß vorab, was wann ankommt

Wie das technisch funktioniert

Spediteure erhalten einen Buchungslink (ohne eigenes Nutzerkonto im Werkssystem) und wählen aus den freien Zeitfenstern der jeweiligen Rampe. Das System verhindert Doppelbuchungen automatisch und meldet jede Buchung, Änderung oder Stornierung in Echtzeit an die Werksplanung zurück.

Vorher / Nachher

Vorher: Anlieferung nach Zufallsprinzip, Abstimmung per Telefon/E-Mail, Rampenstau am Vormittag. Nachher: Spediteure buchen selbst online, Rampenauslastung gleichmäßig über den Tag verteilt, Wareneingang kennt Ankunftszeiten im Voraus.

Unterstützte Szenarien

Wareneingang und Warenausgang, mehrere Rampen/Tore mit unterschiedlicher Kapazität, Speditionen mit wiederkehrenden Touren ebenso wie Einzelanlieferungen.

Datenflüsse und Schnittstellen

Gebuchte Zeitfenster fließen in die Wareneingangsplanung und an das WMS -- der Wareneingang sieht, welche Anlieferung wann und über welche Rampe zu erwarten ist, bevor der LKW ankommt.

Migration

Die Einführung erfolgt in der Regel rampenweise oder für ausgewählte Speditionen zuerst, bevor auf den gesamten Anlieferverkehr umgestellt wird.

Was Aufwand und Preis beeinflusst

Anzahl der Rampen/Tore, Anzahl der anzubindenden Speditionen, gewünschte Tiefe der WMS-Anbindung.

Häufige Fragen

Nein, die Buchung erfolgt über einen Link ohne eigenes Konto im Werkssystem -- das senkt die Hürde für Fahrer und Speditionen, das Zeitfenster auch tatsächlich zu nutzen.
pTSB verhindert Doppelbuchungen automatisch -- ein einmal gebuchtes Zeitfenster ist für andere nicht mehr wählbar, bis es storniert wird.
Ja, pTSB ist bei Hoyer produktiv im Einsatz -- dort werden darüber aktuell mehr als 2.000 Buchungen im Monat abgewickelt.
Ja, gebuchte Zeitfenster lassen sich an die Wareneingangsplanung und das WMS anbinden, sodass Ankunftszeiten vorab bekannt sind statt erst am Tor.

Nächster Schritt

Im kostenlosen Systemcheck ordnen wir Ihre Rampen- und Anlieferungssituation ein.

Architektur

Wie pd+ in Ihrem Projekt eingebettet werden kann

pd+ bildet die vollständige Software- und Prozessebene ab – vom ERP-Light und PPS über MES, WMS und WCS bis zu mobilen Prozessen. Ein vorhandenes ERP kann angebunden werden. profilsys liefert auf Wunsch zusätzlich SPS, Maschinensteuerung und Automatisierung als durchgängige Gesamtlösung aus einer Hand.

Weiter zu

Verwandte Lösungen

Nächster Schritt

pTSB: Zeitfenster-Buchung für LKW-Anlieferung

Im kostenlosen Systemcheck – einem rund 30-minütigen Erstgespräch – ordnen wir Ihre Systeme und Anlagen ein, benennen den wichtigsten Engpass und zeigen einen sinnvollen nächsten Schritt. Kein Verkaufsgespräch, keine Verpflichtung.