Referenz · Blechbearbeitung
DREKO (Heinz Dreeskornfeld GmbH & Co. KG): Blechlager mit ca. 1.000 Plätzen modernisiert
S5-Steuerung auf S7 und Gleichstrom- auf Drehstromantriebe umgestellt, zweite Ein-/Auslagerstation ergänzt – Umbau an zwei Wochenenden, ohne Neubau des Lagers.
Reale Fallstudie · bereits veröffentlicht auf profilsys.de

Projekttyp und Branche
Projekttyp: Retrofit der Steuerung und Antriebstechnik eines automatischen Blechlagers. Branche: Blechbearbeitung.
Ausgangslage
DREKO (Heinz Dreeskornfeld GmbH & Co. KG) verarbeitet täglich 60–70 Tonnen Blech an vier Laserschneidanlagen. Das Blechlager mit rund 1.000 Plätzen hatte außer den mit den Laserschneidanlagen verbundenen Stationen nur eine einzige Station, die Gabelstapler anfahren konnten – ein spürbarer Engpass. Ersatzteile für die alten Gleichstrommotoren wurden zudem nicht mehr hergestellt.
Herausforderung
Der Engpass an der einzigen Stapler-Station sollte beseitigt werden, ohne die Mechanik oder die tägliche Produktion über längere Zeit zu unterbrechen. Gleichzeitig war die veraltete Antriebstechnik (Gleichstrommotoren, S5-Steuerung) absehbar nicht mehr instand zu halten.
Bestehende Anlage und technisches Umfeld
Automatisches Blechlager mit ca. 1.000 Plätzen, S5-Steuerung, Gleichstrommotoren, eine einzige Stapler-Ein-/Auslagerstation neben den Laserschneid-Stationen.
Umgesetzte Lösung
Einbau einer zweiten Ein-/Auslagerungsstation, Entkopplung von Ein- und Ausgabestation über eine Induktionsschleife zur Gabelstaplererkennung, Umstellung von S5 auf S7 sowie von Gleichstrom- auf Drehstromantriebe, ergänzt um mobile und dezentrale profiLag®-Terminals an Maschinenarbeitsplätzen. Umbaudauer: zwei Wochenenden.
Eingesetzte pd+-Bereiche
Retrofit & Modernisierung · WMS & Lagerverwaltung (profiLag®).
Schnittstellen
Anbindung von Stapler-Erkennung (Induktionsschleife) und Maschinenarbeitsplätzen an die neue SPS und Lagerverwaltung.
Projektablauf
Analyse des bestehenden Engpasses und der Altsteuerung, Konzept für zweite Ein-/Auslagerstation und Steuerungsretrofit, Umsetzung an zwei Wochenenden, Inbetriebnahme.
Projektphasen
- Analyse der bestehenden Stationsführung und Steuerung
- Konzept für zweite Ein-/Auslagerstation inkl. Entkopplung per Induktionsschleife
- Umbau von SPS (S5→S7) und Antriebstechnik (Gleich- auf Drehstrom)
- Umsetzung an zwei Wochenenden
- Betrieb mit mobilen/dezentralen profiLag®-Terminals
Test und Umstellung
Der Umbau wurde bewusst auf zwei Wochenenden gelegt, um den laufenden Schichtbetrieb an den Laserschneidanlagen nicht zu unterbrechen.
Ergebnis
„Die Entkopplung von Ein- und Ausgabestation reduziert Wartezeiten und bringt uns einen deutlichen Leistungsgewinn.“ — Marcus Dreeskornfeld, Geschäftsführender Gesellschafter
Lessons Learned
Eine zweite, unabhängige Ein-/Auslagerstation beseitigte den zuvor zentralen Engpass. Der Umbau an zwei Wochenenden zeigt, dass auch ein struktureller Eingriff (zusätzliche Station, neue Antriebstechnik) ohne langen Produktionsstillstand möglich ist.
Ähnliche Anwendungsfälle
Relevant für Blechlager mit nur einer Ein-/Auslagerstation als Engpass sowie für Anlagen mit veralteter Gleichstrom-Antriebstechnik, für die keine Ersatzteile mehr verfügbar sind.
Ähnliche Lösungen
Passend bei vergleichbarer Ausgangslage: Retrofit & Modernisierung, WMS & Lagerverwaltung.
Nächster Schritt
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Architektur
Wie pd+ in Ihrem Projekt eingebettet werden kann
Die in dieser Fallstudie genannte Software lief zum Projektzeitpunkt unter dem Namen profiLag® – der Plattform, aus der pd+ hervorgegangen ist.
Eigene profilsys-Leistung – keine reine Drittintegration
Weiterhin integrierbar: vorhandene Maschinen, Fremd-SPS (sofern nicht ersetzt), Drittanlagen — profilsys liefert die SPS- und Automatisierungstechnik dafür selbst, es handelt sich nicht grundsätzlich um Fremdsysteme.
pd+ bildet die vollständige Software- und Prozessebene ab – vom ERP-Light und PPS über MES, WMS und WCS bis zu mobilen Prozessen. Ein vorhandenes ERP kann angebunden werden. profilsys liefert auf Wunsch zusätzlich SPS, Maschinensteuerung und Automatisierung als durchgängige Gesamtlösung aus einer Hand.
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