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OPC UA in Brownfield-Anlagen
Lässt sich der offene Standard OPC UA auch in bestehenden, älteren Anlagen nachrüsten?
„Brownfield" bezeichnet eine bestehende, gewachsene Anlage – im Gegensatz zu einer „Greenfield"-Neuplanung auf der grünen Wiese. Die meisten Modernisierungsprojekte sind Brownfield-Projekte: Es gibt bereits Mechanik, Steuerung und gewachsene Prozesse.
Warum OPC UA dafür gut geeignet ist
OPC UA ist ein offener, herstellerunabhängiger Kommunikationsstandard – er setzt kein bestimmtes Steuerungsfabrikat voraus. Das macht ihn zur naheliegenden Wahl, wenn eine gewachsene Anlage nachträglich vernetzt werden soll, statt für jede Steuerung eine eigene proprietäre Anbindung zu entwickeln.
Der typische Weg bei einem Retrofit
Im Rahmen eines Retrofits wird die Steuerungsebene ohnehin modernisiert (siehe Retrofit & Modernisierung) – dabei liegt es nahe, gleich eine OPC/UA-fähige Steuerung einzusetzen, statt die neue Steuerung erneut mit einem proprietären Protokoll auszustatten.
Grenzen
Sehr alte Steuerungsgenerationen (z. B. Siemens S5) unterstützen OPC UA nicht nativ – hier ist die Steuerung selbst Teil der Modernisierung, nicht nur eine zusätzliche Softwareschicht. Eine pauschale Aussage, welcher konkrete Aufwand in Ihrem Fall entsteht, wäre ohne Anlagenkenntnis nicht seriös.
Nächster Schritt
Kostenlosen Systemcheck anfragen – wir prüfen, was für Ihre konkrete Steuerung möglich ist.
Mehr zum Thema: Integrationen & Schnittstellen. Passende Referenz: Metallverarbeitung: Steuerung eines automatischen Blechlagers modernisiert.