Anwendungsfall
Montagearbeitsplätze digital führen
Manuelle Montagearbeitsplätze mit wechselndem Personal einheitlich und fehlerarm führen – Schritt für Schritt statt aus dem Gedächtnis.
Ausgangslage
Mehrere manuelle Montagearbeitsplätze fertigen unterschiedliche Varianten, oft mit häufig wechselndem Personal (Schichtwechsel, Leiharbeit). Jede Person führt die Montage etwas anders aus.
Vorhandene Technik
Papierbasierte Stücklisten/Arbeitspläne, keine einheitliche digitale Führung am Arbeitsplatz.
Typischer Engpass
Qualität und Geschwindigkeit hängen stark von der Erfahrung der jeweiligen Person ab; Einarbeitung neuer Kräfte dauert.
Risiken
Montagefehler durch fehlende oder veraltete Arbeitsanweisungen; keine Rückverfolgbarkeit, welche Variante/Charge an welchem Arbeitsplatz montiert wurde.
Zielbild
Jeder Arbeitsplatz zeigt die zum aktuellen Auftrag passende Stückliste, Arbeitsplan und Qualitätsdaten – unabhängig davon, wer gerade dort arbeitet.
Datenfluss
Auftragsdaten aus dem ERP bestimmen die anzuzeigende Variante am Arbeitsplatz; Fertigmeldungen und Qualitätsdaten fließen zurück.
Passende pd+-Bausteine
MES, Fertigungssteuerung & Werkerführung (pd+ Arbeitsplatz)
Relevante Integrationen
Anbindung an bestehendes ERP, ggf. Scanner für Chargen-/Seriennummernerfassung – siehe Integrationen & Schnittstellen.
Projektvorgehen
Aufnahme der bestehenden Montageabläufe und Varianten, Konzept für die Werkerführung, Pilotarbeitsplatz, schrittweise Ausweitung auf weitere Arbeitsplätze.
Passende Referenz
Möbelindustrie: Durchgängige Fertigungssteuerung im laufenden Betrieb (Werkerführung an Arbeitsplätzen, schrittweise eingeführt).
Nächster Schritt
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