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Referenz · Blechverarbeitung

FRANK Walz- und Schmiedetechnik: Durchsatz im neuen Flächenlager um 80 % gesteigert

Automatisiertes Flächenlager statt klassischem Regallager für eine neue Laserzuschnitt-Halle: Materialwechsel in rund 20 Sekunden statt 3 Minuten, 24/7-Betrieb mit nur einem Mitarbeiter.

Reale Fallstudie · bereits veröffentlicht auf profilsys.de

FRANK Walz- und Schmiedetechnik: Durchsatz im neuen Flächenlager um 80 % gesteigert
BrancheBlechverarbeitung
Eingesetzte Module & EbenenBlechverarbeitung, Flächenlager, WMS, Automatisierung
UmstellungSchrittweise, im laufenden Betrieb

Projekttyp und Branche

Projekttyp: Neubau eines automatisierten Flächenlagers für eine neue Fertigungshalle. Branche: Blechverarbeitung, Agrartechnik (Verschleiß- und Konstruktionsteile).

Ausgangslage

FRANK Walz- und Schmiedetechnik plante eine neue Laserzuschnitt-Halle und suchte eine Alternative zur klassischen Regallagerung für Bleche und Platinen.

Herausforderung

Materialfluss und Lagerung sollten für die neue Halle so optimiert werden, dass Durchsatz und Personalbedarf deutlich besser ausfallen als mit einem herkömmlichen Regallager.

Bestehende Anlage und technisches Umfeld

Neue Fertigungshalle mit zwei Trumpf-Laserzentren, unterteilt in drei Bereiche: Platinen-/Blechlager, Handlingbereich und Bearbeitungsbereich.

Umgesetzte Lösung

Automatisiertes Flächenlager mit zwei Portalen (Lagerportal und Handlingportal), zwei Kettenförderbahnen zwischen Lager und Handlingbereich, Integration der zwei Trumpf-Laserzentren sowie ein profiLag®-basiertes Leitsystem für alle drei Hallenbereiche.

Eingesetzte pd+-Bereiche

WMS & Lagerverwaltung · Materialflusssteuerung, WCS & MFR.

Schnittstellen

Anbindung der zwei Trumpf-Laserzentren, der beiden Portale (Lager-/Handlingportal) sowie der Kettenförderbahnen an das profiLag®-Leitsystem.

Projektablauf

Konzeption des Flächenlagers parallel zur Planung der neuen Laserzuschnitt-Halle, Aufteilung in drei Hallenbereiche, Inbetriebnahme mit direkter Anbindung der Laserzentren.

Projektphasen

  • Konzept: Flächenlager statt Regallager für die neue Halle
  • Aufteilung der Halle in Platinen-/Blechlager, Handling- und Bearbeitungsbereich
  • Aufbau der zwei Portale und Kettenförderbahnen
  • Integration der zwei Trumpf-Laserzentren
  • Inbetriebnahme mit profiLag®-Leitsystem

Test und Umstellung

Die neue Halle ging mit dem Flächenlager als zentralem Materialflusskonzept in Betrieb, statt nachträglich ein Regallager zu integrieren.

Ergebnis

Durchsatz um 80 % gesteigert, Materialwechsel dauert nur noch rund 20 Sekunden (statt 3 Minuten bei Regallager), 24/7-Betrieb mit nur einem Mitarbeiter pro Schicht.

„Nach den ersten Gedankenspielen über unsere neue Fertigungshalle war mir schnell klar, dass bei den offensichtlichen Vorteilen für uns nur ein Flächenlager in Frage kommt.“ – Dr. Frank Grote, Geschäftsführer

Lessons Learned

Für hohe Durchsätze mit wenigen unterschiedlichen Blechformaten kann ein Flächenlager einem klassischen Regallager deutlich überlegen sein – insbesondere, wenn Materialwechselzeiten und 24/7-Betrieb mit minimalem Personal im Vordergrund stehen.

Ähnliche Anwendungsfälle

Relevant für Blechverarbeiter, die eine neue Fertigungshalle planen und Materialwechselzeiten sowie Personalbedarf im Lager reduzieren wollen.

Ähnliche Lösungen

Passend bei vergleichbarer Ausgangslage: WMS & Lagerverwaltung, Materialflusssteuerung, WCS & MFR.

Nächster Schritt

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Architektur

Wie pd+ in Ihrem Projekt eingebettet werden kann

Die in dieser Fallstudie genannte Software lief zum Projektzeitpunkt unter dem Namen profiLag® – der Plattform, aus der pd+ hervorgegangen ist.

pd+ bildet die vollständige Software- und Prozessebene ab – vom ERP-Light und PPS über MES, WMS und WCS bis zu mobilen Prozessen. Ein vorhandenes ERP kann angebunden werden. profilsys liefert auf Wunsch zusätzlich SPS, Maschinensteuerung und Automatisierung als durchgängige Gesamtlösung aus einer Hand.

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