Wissen
Lastenheft für MES oder WMS
Was in ein Lastenheft für ein MES- oder WMS-Projekt gehört – auch als grobe erste Fassung.
Ein Lastenheft muss vor dem ersten Gespräch nicht perfekt sein – aber selbst eine grobe erste Fassung beschleunigt jedes MES- oder WMS-Projekt erheblich.
Warum ein Lastenheft hilft, auch grob
Es zwingt dazu, Anforderungen einmal schriftlich zu ordnen, statt sie erst im Gespräch zu improvisieren – und macht sichtbar, wo im eigenen Haus noch Uneinigkeit über Prioritäten besteht.
Typische Inhalte
- Ausgangssituation: vorhandene Systeme, Anlagen, bekannte Probleme
- Ziele: was soll nach dem Projekt anders/besser sein
- Muss- und Kann-Anforderungen, getrennt priorisiert
- Schnittstellenanforderungen zu bestehenden Systemen
- Zeitrahmen und bekannte Einschränkungen (z. B. Stillstandsfenster)
- Beteiligte Rollen/Ansprechpartner im eigenen Haus
Häufige Lücken
Am häufigsten fehlen konkrete Angaben zu Schnittstellen (welche Systeme müssen wirklich verbunden werden) und eine klare Priorisierung zwischen „muss" und „wäre schön". Beides lässt sich im Systemcheck gemeinsam nachschärfen.
Nächster Schritt
Eine strukturierte Checkliste dazu ist als Leitfaden in Vorbereitung: Lastenheft-Checkliste. Bis dahin hilft bereits die Anlagen- und Schnittstellenaufnahme als Ausgangspunkt.
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