Anwendungsfall
Paternoster- und Liftlager anbinden
Vertikale Lift- und Paternosterlager an ein zentrales WMS anbinden, statt sie als isolierte Insellösung zu betreiben.
Ausgangslage
Ein oder mehrere Paternoster-/Liftlager (Kleinteile, Ersatzteile, Werkzeuge) laufen mit eigener, herstellerseitiger Steuerung, ohne Anbindung an das übrige Lager oder das ERP.
Vorhandene Technik
Vertikale Lift-/Paternosterlager mit eigenem Bedienterminal, meist mit proprietärer Auftrags-/Bestandsverwaltung des Herstellers.
Typischer Engpass
Bestände im Liftlager sind vom übrigen Lagerbestand getrennt; Kommissionieraufträge müssen manuell zwischen Systemen abgeglichen werden.
Risiken
Doppelte Bestandsführung (Liftlager-Terminal und ERP/WMS) führt zu Abweichungen; Kommissionierung über mehrere Lagerarten hinweg ist nicht durchgängig.
Zielbild
Das Liftlager erscheint im zentralen Lagerspiegel wie jeder andere Lagerbereich, Aufträge werden bereichsübergreifend disponiert.
Datenfluss
Ein-/Auslageraufträge werden zentral erzeugt und an die Liftlager-Steuerung übergeben; Rückmeldungen (Entnahme, Bestand) fließen in den zentralen Lagerspiegel zurück.
Passende pd+-Bausteine
Materialflusssteuerung, WCS & MFR · WMS & Lagerverwaltung
Relevante Integrationen
Anbindung an die Liftlager-Steuerung über offene Schnittstelle (Status je nach Fabrikat: Integrationen & Schnittstellen).
Projektvorgehen
Aufnahme der vorhandenen Liftlager-Schnittstelle, Konzept für die Einbindung in den zentralen Lagerspiegel, Anbindung und Test im laufenden Betrieb.
Passende Referenz
Nutzfahrzeug-Zulieferung: Fertigung, Lager und Transport zu einem Materialfluss verbunden (mehrere Lager-/Transportbereiche bereichsübergreifend verbunden).
Nächster Schritt
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